Aufgaben und Zielsetzungen


Selbstbestimmtes und sinnerfülltes Leben im Alter

Mit unserer Arbeit setzen wir uns dafür ein, dass Gesundheit und somit selbstbestimmtes und sinnerfülltes Leben im Alter so lange wie möglich erhalten bleiben kann.

Die Lebensbedingungen älterer Menschen haben in den letzten Jahrzehnten erheblich an gesellschaftlicher Bedeutung gewonnen, nicht zuletzt durch den sich vollziehenden demographischen Wandel. Unsere Gesellschaft wird bei sinkenden Bevölkerungszahlen immer älter. Dies erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema „Alter“ und „Altern“, aber auch mit verschiedensten Anpassungsprozessen in nahezu allen Gesellschaftsbereichen. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes sind derzeit 25 Prozent der deutschen Bevölkerung über 60 Jahre alt: Hochrechnungen haben ergeben, dass im Jahr 2050 die Zahl derer, die über 60 Jahre alt sind, um weitere 10 Millionen steigen wird. Hauptursachen dieser Entwicklung sind zum einen die sinkenden Geburtenzahlen und zum anderen die stetig steigende Lebenserwartung. Während Frauen heute im Durchschnitt 80 Jahre und Männer 74 Jahre alt werden, lag die Lebenserwartung noch vor 100 Jahren bei durchschnittlich 45 Lebensjahren.

Sport und Alter

Dennoch weisen die noch relativ jungen Disziplinen Geriatrie, Gerontologie und Sportgerontologie erheblichen Forschungsbedarf in den Bereichen Prävention und Rehabilitation auf. Insbesondere bei der Entwicklung vorbeugender Maßnahmen, gilt es die noch großen Erkenntnislücken zu schließen.

Die Marie-Luise und Ernst Becker Stiftung setzt sich deshalb dafür ein, dass Gesundheit, Aktivität und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und somit selbst bestimmtes und sinnerfülltes Leben im Alter so lange wie möglich erhalten bleiben kann. Hierbei erkennt die Stiftung besondere Bedeutung in der sportlichen Aktivität älterer Menschen. Dies ist im Zusammenspiel von körperlicher Aktivität, mentaler Herausforderung und sozialer Interaktion begründet, die insbesondere bei sportlicher Aktivität koindiziert ist. Aufgrund der gesellschaftlichen Brisanz und im Zuge des sich vollziehenden demographischen Wandels konzentriert sich die Stiftung vorerst auf den so genannten dritten Lebensabschnitt.