Erste Ergebnisse von SHARE unterstreichen die Wichtigkeit eines positiven Arbeitsumfeldes


 

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” […] Die Förderung eines positiven Arbeitsumfelds und der beruflichen Selbstbestimmung sowie die rechtliche Absicherung von Teilzeitarbeit können Ansatzpunkte zur Stützung unseres Sozialsystems sein, zeigen erste Teilergebnisse des europäischen Umfragegroßprojekts SHARE (“Survey on Health, Ageing and Retirement in Europe”), mit dem Europas größte Datenbank zu Alterung, Pension und Gesundheit erstellt wird. Die österreichische Teilstudie wird von Rudolf Winter-Ebmer vom Institut für Volkwirtschaftslehre koordiniert. “Die Forschung im Rahmen von SHARE bietet die einmalige Möglichkeit, neben ökonomischen Notwendigkeiten auch soziale und gesundheitliche Komponenten in eine Diskussion über unser Sozialsystem einzubeziehen”, so Winter-Ebmer.

Erste Ergebnisse würden die Bedeutung eines guten Arbeitsumfelds unterstreichen: Besonders die psychische Komponente spiele hier eine wichtige Rolle. Personen mit wenig beruflichem Freiraum neigten zu Unzufriedenheit, gesundheitlichen Problemen und frühem Pensionseintritt. Positiv wirke sich hingegen Teilzeitbeschäftigung aus: Menschen, die Teilzeit arbeiten, seien öfter in sozialen Ehrenämtern anzutreffen, tendierten zu einer allgemein gesünderen Lebensweise und würden deutlich später in Pension gehen […] ”

Quelle: http://derstandard.at/1277337305089/Arbeiten-bis-zum-Umfallen, 05. Juli 2010