"Publizistikpreis Senioren" verliehen


 

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„Die Medien leisten wichtige Beiträge zur positiven Bewältigung des demographischen Wandels und zur Korrektur eines einseitigen Altersbildes.“

Zu diesem Ergebnis kommt die Jury des „Publizistikpreises Senioren“, der soeben zum fünften Mal verliehen wurde. Ausgezeichnet werden journalistische Arbeiten, welche die Leser, Hörer oder Zuschauer motivieren, sich mit dem Thema Alter positiv auseinanderzusetzen und neue Perspektiven für den einzelnen und die Gesellschaft zu entwickeln. Die drei – gleichrangigen – Preisträger des Jahres 2010 befassen sich mit den Themen Rentenalter, Sterbebegleitung und Altersbild.

Steffen Clement hat für das Magazin M€X des hr fernsehens in einem Beitrag „Rente mit 67 – Wo längeres Arbeiten normal ist“ das umstrittene Thema Rentenalter aufgegriffen. Er zeigt einen „Unternehmer“ und einen „Rentner“ mit sehr kleiner Rente, die beide im fortgeschrittenen Alter noch aktiv sind. Der eine, weil er die Herausforderung durch neue Aufgaben liebt, der andere, weil es gegen sein Gefühl geht, das Sozialamt in Anspruch zu nehmen, aber auch, weil er Arbeit und Tätigkeit nicht missen möchte.
Den Artikel finden Sie hier.

Mechthild Blum porträtiert in der Badischen Zeitung, Freiburg, einfühlsam eine 70-jährige Hospizbegleiterin und ihre Erlebnisse mit Sterbenden. Auch das Sterben gehört zum Leben dazu.
Den Artikel „Die letzte Begleiterin“ können Sie hier nachlesen.

Die dritte Preisträgerin, Carina Frey, dpa Hamburg, erhält den Publizistikpreis Senioren für ihren Beitrag „Sie sehen ja noch gut aus“, in dem sie auf die Gefahren von Altersstereotypen aufmerksam macht.
Den Artikel können Sie hier lesen.

Der Publizistikpreis Senioren ist eine Initiative der Feier@bend Online Dienste für Senioren AG, Frankfurt und des Meyer-Hentschel Instituts, Saarbrücken


Außer den drei Hauptpreisen wurden 6 lobende Erwähnungen ausgesprochen.

Margit Hufnagel und Julia Ebner
„Und plötzlich ist das Alter da – Zwei Frauen über ihren Umgang mit dem Lebensabend und den Gedanken an den Tod“
Südkurier, Konstanz, 9. Dezember 2009

Jens Meyer
„Erstmal zählt nur heute – morgen ist noch weit …“
Rente? Manche arbeiten weiter – und die Wirtschaft braucht sie.
Deister- und Weserzeitung, Hameln, 8. Mai 2009

Carmen Molitor
„Wenn die Kinder flügge werden“
Reader’s Digest, Juli 2009

Ulrich Neumann
„E-Scooter – Mobil bis ins hohe Alter“
NDR – Fernsehen, ARD Ratgeber Technik, 11. April 2009

Mischa Täubner
„La Professoressa“
BRAND EINS, Mai 2009

Dieter Weirauch
Serie „Ernstfall Pflege“
GESUND, Beilage der Berliner Morgenpost, August 2009

Zur Preis-Jury gehören:
Prof. DDr. h.c. Ursula Lehr, Bundesministerin a.D.
Alexander Wild, Vorstand Feierabend AG
Dr. Gundolf Meyer-Hentschel, Meyer-Hentschel Institut