Bundesfamilienministerium fördert mehr als 300 Projekte zur Unterstützung älterer Menschen


 

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Bund stellt bis 2017 rund sieben Millionen Euro bereit / Erste Projekte starten umgehend

Selbstständig und selbstbestimmt bis ins hohe Alter zu leben und dabei im vertrauten Wohnumfeld zu verbleiben, ist der Wunsch vieler Menschen. Die Unterstützung durch Freunde, Verwandte, Nachbarn oder Freiwillige allein reicht dafür meist nicht aus. Sie muss ergänzt und gestärkt werden durch Orte der Begegnung, die gesellschaftliche Teilhabe und Engagement ermöglichen sowie durch Angebote der Begleitung, Betreuung und Unterstützung im Alltag.

Mit dem Programm “Anlaufstellen für ältere Menschen” fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bundesweit mehr als 300 Projekte, die bestehende Strukturen und Angebote sinnvoll ergänzen und weiter entwickeln. Das Programm “Anlaufstellen für ältere Menschen” des Bundesfamilienministeriums leistet so einen wichtigen Beitrag dazu, ein möglichst flächendeckendes Netz von organisierter Hilfe und Unterstützung im Wohnumfeld aufzubauen und die Demografiestrategie der Bundesregierung mit Leben zu füllen.

Ziel des Programms ist die praxisnahe Unterstützung älterer Menschen in ihrem unmittelbaren Lebensalltag. Altersgerechte Anpassungsmaßnahmen, Projekte zur Qualifizierung von Ehrenamtlichen, Netzwerkbildung sowie konkrete Begegnungs- und Unterstützungsangebote sind die Schwerpunkte. Zudem werden Kommunen gefördert, die fachübergreifende Handlungskonzepte rund um das Thema “Zuhause im Alter”
erarbeiten.

Für die Projekte stellt der Bund insgesamt rund sieben Millionen Euro zur Verfügung. Das Programm “Anlaufstellen für ältere Menschen” läuft bis 2017.

Weitere Informationen und eine Liste der ausgewählten Projekte finden Sie unter

#wirlebenjetzt

„Risikogruppe“ - diesen Stempel tragen ältere Menschen seit nun mehr als drei Monaten, weil von Covid-19 für sie mehr als für andere Altersgruppen eine besondere Gefährdung ausgeht, zugleich aber aufgrund der Vielfalt des Alterns nicht für alle in gleichem Maße. Die Antwort heißt bis heute Einschränkung der sozialen Kontakte bis hin zur „freiwilligen Isolation“ und bleibt nicht ohne Folgen: Sie macht einsam und kostet Betroffene Mobilität und Fitness!

Hier gehts zum Interview von Stifter TV zu unserem Videoformat #wirlebenjetzt:
Interview bei Stifter TV

Die Marie-Luise und Ernst Becker Stiftung initiiert deshalb gemeinsam mit der Denkfabrik fischimwasser das neue Videoformat #wirlebenjetzt. Durch die einzelnen Episoden führen Sportwissenschaftlerin Sabine Lattek von der Becker Stiftung und Sportwissenschaftler Prof. Ingo Froböse und diskutieren virtuell mit Gästen wie Uschi Glas, Franz Müntefering, Rosi Mittermaier und Christian Neureuther über persönliche Bewegungsroutinen und Alltagsstrategien. Unterstützt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bringt #wirlebenjetzt, Freude an Bewegung in die eigenen vier Wände, um die individuellen Ressourcen – gerade jetzt – optimal zu nutzen.

Termine

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